Chor- und Opernkonzert

Sonntag, 06. November 2005, 17:00 Uhr, katholische Kirche St. Marien Ensdorf


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Programm


RICHARD WAGNEROuverture "Die Meistersinger von Nürnberg"
RICHARD WAGNER"Da zu dir der Heiland kam", Einleitungschor aus "Die Meistersinger von Nürnberg"
GIUSEPPE VERDI"Caro nome che il mio cor" Arie der Gilda aus der Oper "Rigoletto"
GIUSEPPE VERDI"Verhüllt Euch in Trauer, Hebräer, Leviten" Einleitungschor aus der Oper "Nabucco"
PIETRO MASCAGNI"Lasst uns preisen den Herrn der erstanden" Osterchor aus der Oper "Cavalleria Rusticana"
RICHARD WAGNERPilgerchor aus der Oper "Tannhäuser"
ALFREDO CATALANIArie der Wally "Ebben?... Ne andro lontano" aus der Oper "Die Geierwally"
WOLFGANG AMADEUS MOZART"O Isis und Osiris", Arie des Sarastro aus der Oper "Die Zauberflöte"
WOLFGANG AMADEUS MOZART"O Isis und Osiris", Chor der Priester aus der Oper "Die Zauberflöte"
LUDWIG VAN BEETHOVENChor der Gefangenen aus der Oper "Fiedlio"
GIUSEPPE VERDI"Gepriesen sei Gott", Finale 2.Akt aus der Oper "Die Macht des Schicksals"




Solisten


Joung-Yun Son Die Sopranistin Joung-Yun Son wurde in Guri (Südkorea) geboren. Ihre schulische Ausbildung erhielt sie in Seoul, wo sie auch 1995 ihr Gesangsstudien bei Prof. Yeun-Suk Pak an der Sungshin-Universität begann. Weitere Gesangsstudien folgten kurz darauf an der Pitigliano-Akademie in Rom, wo die junge Sängerin von Prof. Lino Puglisi unterichtet wurde, der ihr besonderes Talent für den Koloraturgesang förderte. Von März 2000 bis Februar 2002 studierte sie an der Opernschule der Mannheimer Musikhochschule bei Prof. Dau.
Seit 2003 ist Frau Son im festen Engagement beim Saarländischen Stattstheater.
Die Karriere der jungen Sängerin weist bereits mehrere internationale Wettbewerbserfolge auf, darunter den 1.Preis beim De-Eun Wettbewerb in Korea und den 1. Preis und Publikumspreis beim internationalen Louis-Spohr Wettbewerb in Kassel (2001).
In Italien trat sie bei einem Konzert im Teatro Salvini und mit mehreren Rollen in Opernproduktionen auf. Die Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz verpflichtete die Sängerin 2002 als Solistin für mehrere Neujahrskonzerte.
Neben ihrer Vorliebe für die grossen Koloratur- und Belcanto Partien des italienischen Faches baut die Sängerin ihr Repertoire im lyrischen Opernfach aus.



Vinzenz Haab Der Bariton Viznenz Haab studierte ab 1979 an der Musikhochschule des Saarlandes die Fächer Schulmusik und Musikerziehung, im Schwerpunktfach Gesang bei Professor Raimund Gilvan, sowie Geschichte an der Universität des Saarlandes.
Den Studiengang Musikerziehung absolvierte er 1986 mit Erfolg, den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien schloss er 1988 mit dem Zweiten Staatsexamen ab.
Seine Stimme wurde zu Anfang des Schulmusik-Studiums von Prof. Raimund Gilvan entdeckt und konsequent entwickelt. Wichtige Impulse erhielt Vinzenz Haab bei Kursen mit Hermann Reutter (deutschsprachiges Liedgut), John Cameron (englische Vokalliteratur) und Marius van Altena (historische Aufführungspraxis). Die interpretatorische Arbeit mit dem international renommierten Bariton Siegmund Nimsgern schließlich brachte entscheidende Anstöße für seine weitere sängerische Entwicklung.
Neben einer breit gefächerten Auswahl im Bereich des Liedes gehören die großen oratorischen Partien in den Werken Bachs, Händels, Haydns und Mozarts ebenso zu seinem ständigen Repertoire wie z.B. Mendelssohn Bartholdys "Elias", Brahms Deutsches Requiem, Dvoraks Requiem und "Stabat Mater" oder Liszts "Legende von der Heiligen Elisabeth". Auch in der Literatur des 20. Jahrhunderts fühlt er sich heimisch. Insbesondere seien hier die "Carmina burana" von Carl Orff, die Jedermann-Monologe von Frank Martin oder die "Jesus-Passion" von Oskar Gottlieb Blarr genannt.
Konzertreisen führten Haab u.a. nach Frankreich, Slowenien und Rumänien. Er war bereits mehrfach in der Kölner Philharmonie und bei den Musikfestspielen Saar zu hören - um nur einige Stationen seiner künstlerischen Laufbahn zu nennen.