Der Dirigent

Christian Schüller, 1991 in Winningen an der Mosel geboren, erhielt seit seinem 8. Lebensjahr Trompetenunterricht, 2005 kam das Klavier dazu. In zahlreichen Praktika sammelte er Orchestererfahrung, z.B. bei der Rheinischen Philharmonie, dem Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln, beim Koblenzer Jugendtheater. Erfahrungen sammelte er auch als Musikpädagoge und als Instrumentenbauer.

2009 erhielt er ersten Unterricht im Fach Dirigieren bei Enrico Delamboye. Im August 2010 war er Stipendiat bei den Bayreuther Festspielen. Er hospitierte bei den Produktionen „Die Walküre“, „Siegfried“, „Götterdämmerung“ und „Lohengrin“ an der Oper Frankfurt am Main (Musikalische Leitung: Sebastian Weigle), sowie „Die Zauberflöte“, „Lohengrin“ und „Salome“ am Stadttheater Koblenz (Musikalische Leitung: Enrico Delamboye).

Ab April 2012 studierte er Instrumentalpädagogik und Lehramt für die Primarstufe an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Peter Leiner, sowie Dirigieren als Zweitfach bei Jonathan Kaell. Im Februar 2014, sowie im Januar und Februar 2015, war er Assistent bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken- Kaiserslautern unter ihrem Chefdirigenten Karel Mark Chichon. Seitdem arbeitet er regelmäßig mit ihm zusammen. Außerdem assistierte er bei der Produktion „Die Fledermaus“ vom Opernstudio opera mobile in Luxemburg.

Nach seinem Studium bei Jonathan Kaell und Privatunterricht bei Christopher Ward studiert er nun Dirigieren bei Prof. Toshiyuki Kamioka. An der Hochschule für Musik Saar assistierte er bei Opernprdouktionen von „Iphigénie en Tauride“ und „Das schlaue Füchslein“ und gab mit der musikalilschen Leitung von Benjamin Brittens „The rape of Lucretia“ im Oktober 2017 sein Operndebüt. Es folgte eine Aufnahme von Brittens Spätwerk „Phaedra“ beim Saarländischen Rundfunk und die Assistenz von Prof. Hans-Jörg Neuner an der Hochschule für Musik Saar.